Vereinsgeschichte

2001

Durch Änderung in der Vereinssatzung wurde die Führung des Vereines auf mehrere Schultern verteilt. Die Vorstände arbeiten gleichberechtigt im Team und teilen die Arbeit in Verantwortungsbereiche (Orchester, Verwaltung, Finanzen, Veranstaltungen und Proberaum/Inventar) auf.

1992

Am 02. August konnte nach schweißtreibenden Umbaumaßnahmen des ehemaligen Raifeisenlagers in unser heutiges Probelokal Richtfest gefeiert werden. Ca. 4700 Arbeitsstunden und 100.000,00 DM wurden investiert und unter Regie unseres Musikkameraden Klaus Keller zu einem bemerkenswerten Daheim für unseren Verein umgesetzt.

1990

Beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" wurde die Gemeinde Merdingen mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Die Vertreter der Gemeinde wurden vom Musikverein zur feierlichen Übergabe in (West-)Berlin gebührend begleitet.

1986

Mit der Gründung der "Bläserjugend im Musikverein" (ehem. Knabenkapelle) konnte für die Jugendarbeit ein weiteres markantes Zeichen gesetzt werden.

1981

Im Jubiläumsjahr konnten 51 Musiker mit der neuen Uniform - graue Hose, grüne Weste, grünes Jackett - eingekleidet werden. Das hundertjährige Vereinsjubiläum wurde vom 04. bis 07. Juli als Jahrhundertereignis gebührend gefeiert. Für die erfolgreiche musikalische Arbeit und die Pflege der Blasmusik, wurde der Musikverein mit der Pro-Musica-Plakette des Bundes ausgezeichnet.

1973

Horst Herbstreit wurde als Nachfolger von Theodor Landmann zum ersten Vereinsvorstand gewählt. Erstmalig in der Nachkriegsgeschichte wurde ein aktiver Musiker in den Vorstand berufen.

1972

Am 9. Januar fiel in der Jahresversammlung die Entscheidung, den Verein in das Vereinsregister eintragen zu lassen. Ein weiterer Beschluss war die Neufassung der Vereinssatzung.

1970

Die Generalversammlung beschloss die Anschaffung 26 neuer Instrumente. Finanziert wurde die Investition durch Altmaterialsammlungen und durch eine Haussammlung in der Gemeinde. Der Musikverein bedankte sich durch ein Platzkonzert an mehreren Dorfplätzen.

1968

Verschwisterung mit der französichen Gemeinde Heilig Kreuz.
Nach langjährigen Kontakten der Landjungend mit den elsässischen Nachbarn, konnte die Partnerschaft zwischen den Gemeinden offiziell besiegelt werden.

1962

Gründung der Knabenkapelle unter Leitung von Walter Weis. Der Grundstein zur Entwicklung des gemeinsamen Zusammenspiels als Ergänzung zur Ausbildung war gelegt. Die Nachwuchsmusiker sollten in einer eigenen Gruppe an das Musizieren in einer Kapelle und somit an den Musikverein herangeführt werden.
Die erste Uniform konnte zum Weißen Sonntag vorgestellt werden.

1961

Erster St.Martins-Umzug.

1954

Erster Vereinsausflug - Fahrt durch den südlichen Schwarzwald mit abschließender Sitzung im Ochsen in Heitersheim.

1951

Am 10. Januar wurde der Verein auf dem Rathaus wieder gegründet. Größtes Ereignis in diesem Jahr war das Stiftungsfest vom 11.-13. August.

1946

Bei der Beerdigung von Kriegsteilnehmern haben sich ehemalige Musiker wieder zusammengefunden, um den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen. Der Anfang der "Nachkriegskapelle" war geschfafft. Personell konnte die Kapelle durch die heimkehrenden Musiker wieder aufgestockt werden. An den kirchlichen Feiertagen - Weißer Sonntag, Fronleichnam, Patrozinium und Weihnachten, nahm die Kapelle traditionsgemäß wieder vollzählig teil.

1938

Auf Betreiben entsprechender "NS-Kreise" hin, wurde Mitte des Jahres das Musizieren gezwungenermaßen eingestellt, so dass die Kapelle auseinander fiel. Die nachfolgenden Kriegsereignisse ließen keine erneute Zusammenführung mehr zu.

1933

Die erste Uniform: Blauer Rock und Schirmmütze. Dabei wurde wurde wohl viel selbst Hand angelegt, denn in der Jahresversammlung am 28.01.34 fasste man den Beschluss, dass die Uniform bei Austritt eines Musikers an den Verein zurückgegeben werden soll: Dem ausgetretenen Mitglied wird der Arbeitslohn (=Kosten) 10 Mark des Rockes vergütet, je nach den Jahren der Benutzung desselben. Das gleiche gilt auch für die Mützen. Anschaffungspreis der Mützen bzw. Macherlohn war 3,30 Mark.

1930

Am 19. Januar wurde eine Generalversammlung der zusammengeführten Kapellen unter dem Vorsitz von Hermann Escher einberufen. Dabei wurde der Zusammenschluss beider Kapellen einstimmig bestätigt. Erstmals wurden die "Statuten des Musikvereins" verfasst.
In den kommenden Jahren wurde regelmäßig bei kirchlichen und weltlichen Anlässen musiziert. Hierzu zählten auch Tanzveranstaltungen im Dorf und in Nachbargemeinden.

1927

Im November wurde auf Veranlassung des damaligen Bürgermeisters und Gemeinderates, eine Versammlung mit beiden Kapellen im Rathaus einberufen. Ziel war es, einen Zusammenschluss beider Kapellen herbeizuführen. Im März 1928 wurde dann die letzte Generalversammlung der Kapelle Landmann abgehalten. Danach schließen sich die Aufzeichnungen.

1922

Ein Konflikt zwischen den "Alten" und "Jungen" Musikern sorgte für eine Aufspaltung in zwei Kapellen.
Am 08. Dezember wurde offiziell die Kapelle "Landmann" mit Kapellenvorstand Johann Landmann gegründet, die neben der "alten" Kapelle bis 1928 bestand. Als Musiklehrer und Dirigent konnte Herr Reiber, Kapellmeister der Freiburger Feuerwehr, verpflichtet werden. Die Proben konnten in der ehemaligen Zigarettenfabrik stattfinden. Die ersten Auftritte waren 1923 bei einem Ständchen vor dem Pfarrhaus und auf dem Rathausplatz. Am Patrozinium beteiligte man sich an der Prozession und einem anschließenden Platzkonzert.
Übrigens, so ein Protokoll aus dem Jahre 1923: Wegen der Geldentwertung wurde der Vereinsbeitrag auf 10 Pfund Kartoffeln festgelegt.
Das Wissen über die "alte" Kapelle stützt sich ausschließlich auf mündliche Überlieferungen. Die Proben fanden in einem leerstehenden Haus im Abtshof statt, die Dirigenten Zöller und Bortz kamen vom Stadttheater Freiburg.

1919

Altmusiker Franz Schnurr und Johann Landmann kümmerten sich nach Kriegsende wieder um die Zusammenführung der Musiker und den erneuten Aufbau der Musikkapelle. Johann Landmann wurde Kapellenleiter. 1921 hatte der Verein wieder 19 aktive Musiker.

1911

Der Verein führt erstmals offiziell die Bezeichnung "Musikverein Merdingen". Militärmusiker Ludwig Karl Blass, genannt Louis Blass, führte den Verein als Dirigent und Vorststand. Die Musikproben fanden zu jener Zeit in der Ziegelhütte (heute Maxit-Werk, zwischen Merdingen und Niederrimsingen) statt, da dort auch die meisten Musiker gearbeitet hatten. Der Gedankenvielfalt und unterschiedlicher Interessenslagen geschuldet, teile sich der Verein in zwei Kapellen. Leider sorgte der Kriegsbeginn kurz darauf für deren Auflösung, da die meisten Musiker einrücken mussten.

1881

Entweder wurde in Zusammenhang mit der Gründung des Musikvereins wenig dokumentiert, oder die Dokumente gingen im Lauf der Zeit verloren bzw. sind verschollen. Jedenfalls gehen aus diversen Protokollbüchern Ehrungen hervor, die auf das Gründungsjahr 1881 hinweisen.

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